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Aktuelles Detail

19.02.2017 15:13 Alter: 240 days

Wenn Hummeln zu Windmachern werden

KAB-Marbach Bei einem Besuch bei der Firma Samen Hild haben die Teilnehmer interessante Einblicke erhalten.

Im Programm der jährlichen Firmenbesichtigungen war es diesmal ein Marbacher Betrieb. Wir wurden von Herrn Fischer mit viel Engagement in die Kunst der Samenzüchtung eingeführt.
Zu Beginn zeigte uns schon das Firmenschild, dass die Firma nicht mehr ganz selbständig ist. Das Logo des Chemiegiganten „BAYER“ weist darauf hin, wer im Hintergrund mitbestimmt.
Der Familienbetrieb Karl Hild wurde im Jahr 1919 gegründet. Die Züchtung von fadenlosen Stangenbohnen und roten Rettichen waren einst die großen Erfolge der Firma Hild.
Im Jahr 1988 übernahm die holländische Firma Nunhems das Sagen und wurde dann über Hoechst als Zweig der Fa. Bayer eingegliedert.
Im Forschungsbereich ist die Fa. Hild jedoch selbstständig. Beim Gang durch die Gewächshäuser sahen wir, wie Rettich-Samen am Strauch aussieht und dass zur Bestäubung Insekten gezielt eingesetzt werden. In einer anderen Halle wurden Tomaten und Paprika gezüchtet. Da in den geschlossenen Räumen kein Wind weht,
der zur Bestäubung notwendig ist, werden Hummelvölker eingesetzt, um die Pollen durch die Luftbewegung zu transportieren. Wir erfuhren, dass es ca. 1800 verschieden Tomatensorten gibt,
und immer neue dazu kommen. Die Züchtung bei Paprika wird auch dem Kundenwunsch angepasst. So gibt es jetzt die kleinen Vesper-Paprika und die Grill-Paprika mit vier „Beinen“
damit sie  gefüllt auf dem Grill gut stehen. Wie viel Zeit vergeht, bis aus verschiedenen Kreuzungen neue Sorten entstehen und diese im Ausland (Indien oder Spanien) wegen der besseren Klimabedingungen gezogen und aussortiert werden, haben wir uns nicht vorgestellt.
In einer anderen Halle wurde der Samen gesäubert und über Kalibriersiebe auf bestimmte Größen sortiert. So dauert es viele Jahre von der ersten Kreuzung bis zum verkaufsfertigen Samen.
Die Samen werden in 8-eckigen Kartonverpackungen, sogenannte „Octabins“ (ca. 1 Kubikmeter) in den Regallagern gestapelt und stehen je nach Gemüsesorte, in verschiedenen klimatisierten Lagerhallen zum Versand bereit. Aber auch Kleimengen werden gut verpackt zum Versand gebracht.
Für alle war es ein interessanter Besuch und das kleine bunte Samentütchen hat einen neuen Eindruck hinterlassen.

Günther Grohmann, KAB Marbach